① Tastenkürzel (Shortcuts)
- Leertaste
- Play / Stop — startet und stoppt den Sequencer (die Clock). Der rote „Clock"-Punkt oben leuchtet, solange sie läuft; der große ▶-Knopf macht dasselbe.
- C / Click
- Metronom-Klick an/aus — ein hörbarer Taktschlag (Betonung auf der Eins). Er ist an Play/Stop gekoppelt: Er erklingt nur, solange der Sequencer läuft, und hat eine eigene Lautstärke (Regler „Click" bei den Levels). Stell Keys und Seq auf 0, dann hörst du bei Play nur den Klick.
- ← →
- Sound wechseln — blättert durch die Presets. Oder auf den Sound-Namen klicken → Liste öffnet sich zum direkten Auswählen.
- 1 2 3
- Tab wechseln — 1 = Synth, 2 = Sequencer, 3 = Mixer.
- Opt+1…9
- Live-Synth wählen — welcher Synth über die Klaviatur live gespielt wird. Opt+1 = Haupt-Synth (Tab 1), Opt+2 = erste Synth-Spur im Sequencer, Opt+3 = zweite usw. Der aktive Synth trägt ein grünes Lämpchen (am Haupt-Synth im Oscillators-Feld bzw. an der Spur); unten bei „Keys" steht immer, welcher gerade live ist.
- Mixer
- Eigenes Tab (3): ein Mischpult mit vertikalen Fadern für jeden Kanal — Keys (Haupt-Synth), Seq (Sequencer gesamt), Click, jede Spur (mit Pan und Mute) und Master ganz rechts.
- Export / Import
- Oben rechts: Export speichert alle Einstellungen beider Tabs (Synth-Sound & -Effekte, alle Sequencer-Spuren mit Pattern, Sounds & Effekten, Lautstärken, Tempo, Swing usw.) als Datei. Import lädt so eine Datei wieder.
- Klaviatur
- Die mittlere Buchstabenreihe deiner Computertastatur spielt eine Oktave von C bis C — weiße und schwarze Tasten. Auf den Tasten stehen die Notennamen (C, C#, D …), passend zur aktuellen Oktave.
- + −
- Oktave höher / tiefer (macht die Tastatur heller oder tiefer). Geht auch über die Knöpfe Okt + / Okt −.
- Knopf ziehen
- Drehregler mit der Maus nach oben/unten ziehen. Shift+ziehen = fein · Doppelklick = zurücksetzen.
- Tempo ziehen
- Im BPM-Feld hoch/runter ziehen ändert das Tempo. Zum Eintippen ins Feld doppelklicken, Zahl tippen, Enter.
- Panic (Knopf)
- Nothalt: schaltet sofort alle klingenden Töne ab — hilft, falls eine Note „hängt" oder es zu voll wird.
- Esc
- Schließt die Anleitung bzw. die geöffnete Sound-Liste.
② Schnellstart
Startbildschirm anklicken — das schaltet den Ton frei (Browser erlauben Audio erst nach einem Klick).
Leertaste drücken — der eingebaute Beat läuft los.
Unten rechts mit ← → einen Sound wählen (z. B. PAD).
Auf der Tastatur A S D F G spielen — du machst Musik. 🖤
③ Klang-Bausteine (was macht was?)
- Oszillator (OSC)
- Erzeugt den Grundton. Die Wellenform bestimmt die Klangfarbe: Sinus ∿ (weich), Dreieck △ (sanft), Sägezahn ◺ (hell/reich), Rechteck ⊓ (hohl). Es gibt zwei (OSC 1 & 2) für dickeren Klang.
- Sub
- Ein zusätzlicher Ton eine Oktave tiefer — gibt Fundament und Wucht.
- Semi / Detune
- Semi = Verstimmung in Halbtönen · Detune = feine Verstimmung in Cent (1 Halbton = 100 Cent). Leicht verstimmt klingt lebendig.
- Voices / Unison
- Der Voices-Knopf (Gruppe „SUB / UNISON / GLIDE") legt fest, wie viele Oszillator-Kopien pro Ton übereinander klingen (1–7) — Knopf ziehen zum Wählen. Mehr Voices + Spread (Verstimmung in Cent) = breiter, fetter Sound, ideal für Pads.
Nicht verwechseln mit der Anzeige „Voices" oben rechts: die zählt nur, wie viele Töne gerade gleichzeitig klingen.
- Filter
- Nimmt Frequenzen weg. Cutoff = Helligkeit (runter = dumpf, hoch = hell). Resonanz = betont die Frequenz an der Grenze (gibt Pfeifen/Charakter). LP/HP/BP = Tief-/Hoch-/Bandpass.
- Hüllkurve / ADSR
- Formt den Verlauf eines Tons über die Zeit: Attack (Einschwingen), Decay (Abfall), Sustain (Haltepegel), Release (Ausklingen). Amp EG steuert die Lautstärke, Filter EG den Cutoff.
- LFO
- Ein langsamer, unhörbarer „Zittergeber", der etwas automatisch bewegt — z. B. den Cutoff (→ Wobble) oder die Tonhöhe (→ Vibrato).
- Glide (Portamento)
- Lässt die Tonhöhe von einem Ton zum nächsten gleiten statt zu springen. Typisch für den Blade-Runner-Lead — bei Blade ist es schon eingestellt. Auf 0 = aus.
④ Effekte & Mixer
Jeder Synth und jede Spur hat eigene Effekte — im „Effekte"-Feld der jeweiligen Einstellungen. Sie wirken nur auf dieses eine Instrument.
- Drive
- Sättigung/Verzerrung — macht den Klang wärmer bis rauer.
- Chorus
- Verdoppelt den Klang leicht verstimmt → breit und schwebend. Rate/Depth = Tempo/Tiefe der Schwebung, Mix = Anteil.
- Delay
- Ein Echo. „Ping-Pong" springt zwischen links und rechts. Time = Abstand, Feedback = Wiederholungen, Mix = Lautstärke des Echos.
- Reverb
- Hall/Raum — lässt den Klang in einem Raum ausklingen. Mix = wie viel Hall.
- Mixer (Tab 3)
- Ein Mischpult mit vertikalen Fadern: Keys (Haupt-Synth), Seq (Sequencer gesamt), Click (Metronom), jede Spur (mit Pan & Mute) und Master ganz rechts. Level & Pan einer Spur stehen zusätzlich in deren Einstellungen (⚙).
⑤ Sequencer & Beat
- Step
- Eines der Kästchen = ein Zeitpunkt im Takt. Der helle Rahmen zeigt, wo gerade gespielt wird.
- Takt / Steps
- Oben am Sequencer stellst du die Loop-Länge ein: 16 = ein 4/4-Takt (16 Sechzehntel), 12 = 3/4, 8 = kurzer halber Takt. Abgedunkelte Kästchen liegen außerhalb des Takts und werden nicht gespielt.
- Tabs
- Oben schaltest du zwischen Synth (Klangerzeugung + Klaviatur) und Sequencer um. Transport, Tempo und die Klaviatur bleiben immer sichtbar — du kannst also mitspielen, während du am Beat baust.
- Drum-Spuren
- Kick, Snare, HH-C (geschlossene Hi-Hat), HH-O (offene), Clap, Cym, Tom, Rim — Kästchen anklicken = Schlag setzen.
- Synth-Spuren
- klick = Ton an/aus · auf einem Ton hoch/runter ziehen = Tonhöhe.
- + Spur
- Unter dem Raster: fügt beliebig viele weitere Spuren hinzu — eine Synth-Spur oder eines der Drum-Instrumente. Jede Spur läuft eigenständig.
- Umsortieren
- Am linken Rand jeder Spur der ⠿-Griff: damit die Spur per Drag & Drop nach oben oder unten ziehen.
- Ton ziehen
- In einer Synth-Spur einen Ton hoch/runter ziehen ändert die Tonhöhe — du hörst die Änderung live beim Ziehen.
- ⚙ Settings (Sequencer)
- Rechts in der Sequencer-Leiste: öffnet die vollen Einstellungen des live gespielten Synths in Tab 2 — eigener OSC, LFO, Filter (mit Hüllkurven), Mix und eigene Effekte (Drive, Chorus, Delay, Reverb), dazu Transport (Play, Click, Tempo, Swing) — also alles, was Tab 1 auch bietet.
- ⚙ · M · ✕
- Rechts an jeder Spur: ⚙ öffnet die Einstellungen dieser Spur — OSC, Filter, Hüllkurven, LFO, Mix (Level, Pan) und eigene Effekte (Drive, Chorus, Delay, Reverb), bei Drum-Spuren zusätzlich Tune und Decay. M schaltet die Spur stumm, ✕ löscht sie.
- Sound je Spur
- In den Einstellungen einer Synth-Spur wählst du oben ein eigenes Preset — unabhängig vom Sound im Synth-Tab. So kann jede Spur anders klingen.
- An Haupt-Synth koppeln
- Standardmäßig aus: die Spur hat ihren eigenen Sound und ändert sich nicht mit, wenn du im Synth-Tab schraubst. Schaltest du die Kopplung an, folgt die Spur wieder dem Synth-Tab (altes Verhalten).
- Effekte je Instrument
- Jeder Synth und jede Spur hat eigene Effekte — Drive, Chorus, Delay (Ping-Pong) und Reverb — getrennt regelbar in den jeweiligen Einstellungen. Nichts wirkt sich auf ein anderes Instrument aus.
- Live-Synth
- Es ist immer genau ein Synth live spielbar (grünes Lämpchen). Aktivierst du mit Opt+1 den Haupt-Synth, ist der Sequencer-Synth automatisch nicht mehr live — und umgekehrt.
- Takt / BPM
- Das Tempo stellst du im großen Zahlenfeld unten links ein (Beats per Minute). Höher = schneller. Zahl hoch/runter ziehen oder reinklicken und tippen.
- Swing
- Verschiebt jeden zweiten Step leicht → der Beat „groovt" statt starr zu sein.
- Arp
- Arpeggiator: Halte mehrere Tasten — sie werden im Clock-Takt automatisch nacheinander gespielt, mit dem Sound aus dem Synth-Tab. Die Spuren im Sequencer laufen dabei ganz normal weiter.
⑥ Sounds wechseln
Unten rechts steht der aktuelle Sound zwischen zwei Pfeilen. Mit den Pfeil-Buttons oder den Tasten ← → blätterst du durch alle Presets — von Sub Bass und Acid über Pluck, Brass, Organ und Bell bis zu Pad, Warm Pad und Drone. Am Ende der Liste warten die cineastischen Klänge im Blade-Runner-/Prophet-Stil: Prophet, Vangelis, CS-80, Blade und Tears — üppige Flächen mit viel Chorus und Echo. Danach einfach auf der Tastatur spielen oder den Beat laufen lassen.